Mythos: Windräder bieten keine Versorgungssicherheit

Windenergieanlagen sind heute im Durchschnitt zwischen 97 und 99 Prozent technisch verfügbar, sie stehen also wegen technischer Mängel nur etwa sieben Tage im Jahr still. Bereits bei 2,5 Metern Windgeschwindigkeit je Sekunde beginnt die Windanlage, Strom zu erzeugen. Auch bei geringem Wind wird also Strom ins Netz eingespeist.

Nichts desto trotz gibt es natürlich Tage, an denen einfach Flaute herrscht. Der Energiemix der Zukunft wird jedoch nicht einseitig auf Windenergie setzen. Vielmehr werden Windräder gemeinsam mit flexibel verfügbaren Energien, wie zum Beispiel Biomassekraftwerken, Photovoltaik, intelligenten Speichertechnologien und Netzen ein System bilden.

Ob genügend Wind weht, um eine Windkraftanlage ökonomisch zu betreiben, wird vor dem Bau durch ein standortbezogenes Wind- und Ertragsgutachten ermittelt.

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