Mythos: Windräder verschandeln die Landschaft

Windenergieanlagen werden konzentriert auf wenigen Flächen gebaut, damit Mensch und Natur möglichst wenig beeinträchtigt werden. Tatsächlich bräuchten wir nur zwei Prozent der Fläche Deutschlands, für Windenergieanlagen um 2/3 des deutschen Strombedarfs zu decken.  Zum Vergleich: Für den Braunkoheltagebau wurden bisher über 1.600 Quadratkilometer Landschaft zerstört und es mussten ganze Ortschaften umgesiedelt werden. Das Absinken des Grundwasserspiegels war eine weitere Folge.

Windanlagen setzen hingegen ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Erneuerbarkeit. Zudem machen Sie uns unabhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland.

Laut einer Umfrage von TNS Emnid (Oktober 2014) befürworten 61 Prozent der Bürger Windanlagen in der Nähe ihres Wohnortes. Diese Akzeptanz stieg mit Vorerfahrung sogar auf 74 Prozent. Und letztendlich ist Ästhetik nach wie vor Geschmackssache - sonst dürfte es auch keine Kohlekraftwerke, Atomstrommeiler und Braunkohlehalden oder Hochhäuser geben.

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