Mythos: Windräder verschlingen mehr Energie als sie liefern

Moderne Windenergieanlagen an Land amortisieren sich energetisch bereits nach drei bis zwölf Monaten. Ein Windrad erzeugt während seiner 20-jährigen Laufzeit 40- bis 70-mal so viel Energie, wie für seine Herstellung, die Nutzung und die Entsorgung insgesamt benötigt wird. Damit ergibt sich für die gesamte Laufzeit eine sehr positive Ökobilanz.

Windräder an Land und auf See sind in den letzten Jahren größer und somit auch deutlich leistungsstärker geworden. Der Energieaufwand für die Herstellung ist jedoch nicht im gleichen Umfang gestiegen, da die Rotorblätter immer filigraner werden. Pro erzeugter Kilowattstunde Strom wird also weniger Energie verbraucht.

Hinzu kommt, dass moderne Windenergieanlagen inzwischen fast vollständig recycelt werden können. Etwa 80 bis 90 Prozent der gesamten Anlage werden mittlerweile wiederverwertet und finden zum Beispiel im Straßenbau als Unterbaumaterial eine neue Verwendung.

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