Fakten & Transparenz

Was wir sagen, möchten wir auch zeigen können.
Über unseren Beitrag zur Energiewende sprechen wir gern – und das soll glaubwürdig bleiben. Mit der EU-Richtlinie (EU) 2024/825, kurz „EmpCo”, und dem darauf aufbauenden Wettbewerbsrecht (UWG) gelten ab dem 27. September 2026 strengere Regeln gegen sogenanntes Greenwashing: Umweltaussagen müssen klar, konkret und belegbar sein – pauschale Werbebegriffe ohne Nachweis sind nicht mehr zulässig.
Diese Seite ist unsere Antwort darauf. Wir legen offen, wie wir unsere Umweltaussagen meinen, womit wir sie belegen und woher unsere Zahlen stammen. Nicht, weil ein Gesetz es verlangt, sondern weil Vertrauen für uns zählt.
Unsere Wirkung in Zahlen
Jede Kennzahl und ihre Grundlage. So lässt sich nachvollziehen, wie wir rechnen – statt nur ein Ergebnis darzustellen.
Klartext-Glossar
Pauschale Werbebegriffe sagen wenig und sind oft irreführend. Wir ersetzen sie durch präzise Formulierungen.
- Strom aus erneuerbaren Energien: Strom, den wir in unseren Wind- und Solaranlagen erzeugen. Wir benennen die Energiequelle konkret, statt sie pauschal zu bewerten.
- Ökostrom: Ein Sammelbegriff ohne festen rechtlichen Inhalt. Wenn wir ihn verwenden, meinen wir Strom aus erneuerbaren Quellen – bei uns aus Wind und Sonne.
- CO₂-Vermeidung / -Einsparung: Die Menge CO₂, die durch unsere erneuerbare Erzeugung im Vergleich zum deutschen Strommix oder im Vergleich zu einem Erdgaskraftwerk nicht anfällt. Es geht um Vermeidung, nicht um Kompensation.
- Rechnerisch versorgte Haushalte: Eine Veranschaulichung: die jährliche Strommenge geteilt durch den angenommenen Verbrauch eines Haushalts. Es geht um die Erzeugungsmenge, nicht um konkrete Lieferverträge.
- Im Betrieb ohne direkte CO₂-Emissionen: Bezieht sich ausdrücklich auf den laufenden Betrieb. Über den gesamten Lebenszyklus – Herstellung, Transport, Recycling – entstehen geringe Emissionen.
- Hybrider Energiepark: Die Kombination von Windenergie oder Photovoltaik und Batteriespeicher an einem Standort, um Strom gleichmäßiger einzuspeisen.
- Grundlastnah: Eine möglichst gleichmäßige Einspeisung über den Tag. Durch das Zusammenspiel von Wind, Sonne und Speicher gleichen wir Schwankungen aus – ersetzt aber keine echte Grundlast.
- Repowering: Der Ersatz älterer Windenergieanlagen durch moderne, leistungsstärkere Anlagen – meist mehr Ertrag bei gleicher oder geringerer Anlagenzahl.
- MW & GWh: Megawatt (MW) beschreibt die Leistung einer Anlage, Gigawattstunde (GWh) die erzeugte Energiemenge – etwa pro Jahr. Leistung und Menge sind nicht dasselbe.
- Extensive Flächennutzung: Flächen unter Solarparks bewirtschaften wir ohne Pestizide und Düngung. Mehrjährige Bodenruhe gibt Böden und Arten Raum zur Regeneration.
- Ausgleichs- & Ersatzmaßnahmen (A&E): Gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen, mit denen Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden – etwa neue Lebensräume oder Aufforstungen.
- Recyclingfähigkeit: Wir geben Recyclingquoten als belegbaren Anteil an und verzichten auf Begriffe wie „vollständig recycelbar“, wenn der reale Anteil darunter liegt.
Begriffe, die wir bewusst vermeiden
Methodik & Annahmen
Die Rechenwege hinter unseren Zahlen
Naturschutz & Maßnahmen
Was wir konkret tun.
Projektbeispiel
Quellen & Belege
Externe Grundlagen, auf die wir uns beziehen.